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Halte das Wilde in der Wildnis 


Die Nationalparks dieser Welt helfen der Schöpfung und den Ökosysteme unserer Naturlandschaften lebendig und artenreich zu bleiben. Wenn wir unsere Tiere und Pflanzen auf diesen Planeten bewahren möchten, dann sollten wir unser Verhalten in einer ruhigen Minute überdenken und unsere Verantwortung für diese daraus ableiten.

(Erst heute habe ich wiederum gelesen, dass tagtäglich bis zu 150 Tier - und Pflanzenarten aussterben, weltweit 50 Hektar neue Wüstenlandschaft entsteht und 150 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen.)

Unsere Handlungen beeinflussen somit auch das Leben zahlreicher Wildtiere und deren Habitat. Vielerorts haben wir über die verschiedenen Nationalparks die einzigartige Möglichkeit, weit in die Wildnis vorzudringen und die Tiere in deren Lebenswelt zu beobachten. Welch Vorrecht!  Denn würden andersrum wilde Tiere in unsere Städte kommen, um mal zu schauen was wir so treiben, dann würden sich sicherlich die sogenannten "Pistolen- und Büchsenmacher" guten Zeiten gegenüber stehen sehen. Es sollte uns klar sein, wenn wir in den Nationalparks dieser Welt unterwegs sind, dass nicht die Tiere in unser Gebiet eindringen, sondern wir in deren Lebensraum. Somit ist es wichtig, diesen mit Respekt zu betreten, Wir sind nur Besucher auf dieser Erde und bestenfalls keine Verwüster. Gäste verhalten sich freundlich, achtsam, liebevoll und sind auf den Vorteil des Anderen bedacht. Im Folgenden haben wir einige Gedanken zusammengeschrieben, welche Art und Weise des menschlichen Auftretens wir im Tierreich als geglückt empfinden würden.


Nordamerika / Kanada

 

Geschützte Beobachtung


30 Meter
Halte einen mindestabstand von 30 Metern bei Elchen, Hirschen, Bergziegen und Dickhornschafen.

100 Meter
Zum gegenseitigen Schutz lasse mindestens 100 Meter zwischen Dir und den Grizzlies, den Schwarzbären, Wölfen und den Wildkatzen.
 

Schutzmaßnahmen vor ungewollten Begegnungen mit Wildtieren

Wenn Tier und Mensch sich ungewollt begegnen, stehen eventuell beide Arten unter hohem Stress und können die Situation nicht adäquat händeln. In diesem Sinne, vermeide dieses Aufeinandertreffen im Vorfeld, indem Du auf Dich aufmerksam machst. Sei laut oder pfeife laut, singe ein Lied oder klatsche in die Hände. Besonders in abgelegenen Gebieten, auf Wegen wo viele Beeren wachsen (wegen den Bären), wo die Sicht schlecht ist, oder an windigen Tagen sei Dir geraten - mach Krach. Desweiteren halte Ausschau nach Tierspuren, Kot, Kadavern oder Fellabschürfungen. Bei gerade gerissenen Tieren / Kadavern verlasse unverzüglich die Gegend! Außerdem ist es besser, wenn man auf Trails & Wanderwegen in größeren Gruppen unterwegs ist. Man achtet mehr aufeinander und bei Gefahr kann man sich besser schützen.

 

Mit dem Auto durch den Nationalpark


Am besten cruist Du in einen langsamen Tempo durch die Parks, so das Du jederzeit reagieren kannst, wenn Tiere die Strasse kreuzen. Siehst Du ein Tier, bremse nicht abrupt ab und halte nicht in einer Kurve oder mitten auf der Strasse. Wenn Du einen guten Platz gefunden hast, bleibe stehen und geniesse kurzweilig die Tiershow. Steige nicht aus und füttere die Tiere nicht.


Tipps für Filmer und Fotografen

Liebe Knipser, fotografiert die Tiere am besten vom Auto aus. Folgt den Tier nicht und kommt Ihnen nicht zu nahe, nur weil Du kein geeignetes Teleobjektiv  dabei hast. Auch mit normalen Linsen kannst Du tolle Fotos schießen und das Tier in seinen Habitat zeigen. Auf keinen Fall locke die Tiere durch Töne oder Essen an. Wenn Du Aggressionen beim Tier wahrnimmst, verlasse sein Revier. In allen Fällen vermeide direkten Augenkontakt. 

Tiere nicht füttern oder mit Essen anlocken!



Lebe mit und in der Wildnis

Wenn Du campst, verstaue dein Essen und die Kosmetik so luftdicht wie möglich im Auto. Es ist zu überdenken, sich einen dichten Bären-Kontainer zuzulegen. Wenn Du nicht mit dem Auto unterwegs bist, bringe deine Sachen mindestens 200 meter weit weg von deinen Schlafplatz und hänge es hoch an einem Baum auf.