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Indien - Eintauchen in eine exotische Welt

Ein Reisebericht von Ullrich Angersbach, Finanzexperte und Marketing-Coach

 

Impressionen und Gedanken zu Indien


Denke ich an Indien, denke ich an heilige Kühe und Armut, an das Taj Mahal und Leichenverbrennungen, an den Ganges und den Himalaja, an das britische Kolonialreich und Gandhi, an heilige Männer und High-Tech-Spezialisten, an ein Volk mit über 1,2 Milliarden Einwohnern und der größten Demokratie der Welt. Indien ist fremd, bunt und exotisch.


Urheber: Ullrich Angersbach
 
Indien ist eine alte Hochkultur. Davon zeugen Kunstwerke von faszinierender Schönheit, mächtige Bauwerke sowie alte Sanskrit-Schriften über Religion und ayurvedische Heilkunst. Aber ganz besonders denke ich an unseren indischen Reiseleiter, Herrn Lav Paliwal, mit seinem köstlichen Humor, seinem unerschöpflichen Wissen und seinem ungewöhnlichen Organisationstalent.
 

Reiseroute durch Indien

 

Ankunft in Neu-Delhi


Die klassische Indienreise beginnt mit der Ankunft am Flughafen von Neu-Delhi, der Hauptstadt Indiens. Diese 8-Millionen-Stadt hat keine Baudenkmäler, die weltberühmt sind. Doch es gibt Einiges zu sehen: Auf einer Stadtrundfahrt kommt man vorbei an dem India-Gate, ein Denkmal zur Erinnerung an die ca. 70.000 Inder, die im ersten Weltkrieg an der Seite von Großbritannien gefallen sind, dem Qutub Minar, Indiens höchstes Minarett aus dem 12. Jahrhundert, als die Moslems von Delhi aus herrschten, der Freitagsmoschee Jama Masjid, die reich geschmückte und größte Moschee Indiens, der Mahatama-Gandhi-Gedenkstätte Raj Ghat, wo er 1948 nach einem tödlichen Attentat verbrannt wurde und dem Roten Fort, ein Mogulpalast der im 17. Jahrhundert mit rotem Sandstein erbaut wurde.
 

Sariska – ein imposantes Jagdschloss


Übernachtung in einem imposanten Jagdschloss des Maharajas. Es gibt eine gute Vorstellung der damaligen Prachtentfaltung und der alten Hochkultur Indiens.
 

Jaipur – die rosarote Stadt


Jaipur, die rosarote Stadt, ist die Hauptstadt von Rajasthan, des wohl reichsten Bundesstaates von Indien. Dort kann man den 1799 erbauten weltberühmten „Palast der Winde“ mit seinen fast 900 Fenstern bewundern. Von diesen speziell gestalteten Fenstern aus konnten die Frauen des Harems das Leben auf den Straßen beobachten, ohne selbst gesehen zu werden, ein Highlight der Indienrundreise.
 

Urheber: Ullrich Angersbach

Von dort aus kann man einen Ausflug zum Palast von Amber unternehmen und das letzte Wegstück hinauf zum Bergrücken, der sich auf dem Palastkomplex befindet, auf dem Rücken eines Elefanten reiten.

Courtesy of www.AirPano.com
 


Agra und das Taj Mahal


In Agra kann, nein muss man das berühmteste Bauwerk Indiens bewundern, das unübertroffene Taj Mahal! Es ist das wohl schönste Grabmal der Welt. Märchenhaft ist der Anblick des marmorfarbenden Mausoleums aus dem 17. Jahrhundert. Es ist das Denkmal der unsterblichen Liebe des Monguls Shahjahan für seine Frau Mumtaz Mahal.


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Auch der Besuch des Roten Forts aus dem gleichen Jahrhundert ist sehenswert. Dort stand der berühmte Pfauenthron bis ihn die Perser im 18. Jahrhundert raubten.
 

Die Wallfahrtsstätte Varanasi


Diese Stadt ist die bedeutendste Wallfahrtstätte Indiens. Nach hinduistischem Glauben, wird die Seele von ewigen Kreislauf der Wiedergeburten befreit, wenn man am Ganges stirbt und dort verbrannt wird. Überall sieht man betende Pilger, die im trüben Wasser des Ganges eintauchen und Scheiterhaufen, wo Leichen verbrannt werden. Auf dem Ganges, wo die Asche der Verbrannten verstreut wir, schwimmen Lichter und Blumen. Man hört Gesänge, sieht bunte Saris und riecht die exotischen Gewürze Indiens.  Hier ist man dem Geist Indiens ganz nahe.


Urheber: Ullrich Angersbach


Courtesy of www.AirPano.com





Anmerkung: Dieser Artikel stellt keine Reiseberatung dar, sondern gibt lediglich die Meinung von Ullrich Angersbach wieder. Für die hier dargestellten Fakten wird keine Haftung übernommen. Lesen mehr über die Reisen von Ullrich Angersbach auf seinen Blog.
 

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