weareaway - die christliche Reisecommunity

© Texas Tourism


Naturschauspiel der Superlative in Texas


Big Bend, Guadalupe Mountain oder Padre Island National Seashore: Die texanischen Schutzgebiete zählen zu den flächenmäßig größten Nationalparks der Vereinigten Staaten. Fernab ausgetretener Pfade werden Naturliebhaber und Entdecker hier fündig und können aus einer großen Auswahl an Outdoor-Aktivitäten schöpfen. Gegründet am 25. August 1916 durch US-Präsident Wilson, feiert der US-Nationalpark-Service 2016 sein 100-jähriges Bestehen.

Im südwestlichen Texas, unweit der mexikanischen Grenze, schlängelt sich der Rio Grande durch den Big Bend National Park. Auf dem 3.200 Quadratkilometer großen Gebiet finden Besucher neben massiven Canyons die Weite der Chihuahua-Wüste sowie über 2.400 Meter hohe Gipfel vor. Die Beschaffenheit der Landschaft und das sehr trockene und raue Klima verschaffte einst dem Big Bend National Park den Beinamen „El Despoblado“ (dt. „Das unbewohnte Land“). Der Big Bend ist auch heute noch ein Paradies für Abenteurer. Auf Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von über 320 Kilometern kann der 1944 gegründete Park zu Fuß erkundet werden, in den Felsformationen aus Kalk- oder Sandstein stoßen Geologen stets aufs Neue auf Fossilien und im Kanu oder Kayak lassen sich Besucher bei einer Halbtagestour vom mächtigen Rio Grande mitreißen.


Big Bend National Park © Texas Tourism
 

Big Bend National Park © Texas Tourism


Knapp 400 Kilometer nordöstlich des Big Bend National Park wird es im Guadalupe Mountain National Park, an der Grenze zum US-Bundesstaat New Mexico, ursprünglich und kontrastreich. Rund um die höchste Erhebung in Texas, den 2.667 Meter hohen Guadalupe Peak, windet sich ein weites Netz an Wanderwegen. Die einstigen von Wasser umgebenen Riffe des Guadalupe Mountain National Parks, an deren Stelle sich heute imposante Berggipfel erheben, sind bekannt für ihre Tier- und Pflanzenwelt. Naturliebhaber kommen zur Vogelbeobachtung oder zum Sternegucken in das 1966 gegründete Schutzgebiet.


 





















© Texas Tourism

An der texanischen Küste erstreckt sich die weltweit längste unbewohnte Barriere-Insel der Welt. Auf über 112 Kilometern hat sich der Padre Island National Seashore, welcher den Golf von Mexiko von der Bucht Laguna Madre trennt, dem Schutz der Küstenlinie, der Dünen- und Wattlandschaften sowie der dort ansässigen Fauna verschrieben. Das Schutzgebiet des Padre Island National Seashore ist der wichtigste Niststrand in den Vereinigten Staaten für eine der meist bedrohten Schildkrötenarten der Welt: der Atlantik-Bastardschildkröte. In den Monaten November bis März legen zudem zahlreiche Zugvögel auf dem Weg nach Nord- oder Südamerika hier eine Rast ein. Rund 380 verschiedene Vogelarten können im Rahmen von geführten Beobachtungstouren erspäht werden.


© Texas Tourism


Der Nationalpark-Service verwaltet die insgesamt 407 US-Nationalparks. Diese verfolgen das Ziel, die Landschaften, Flora und Fauna sowie historischen Denkmäler für zukünftige Generationen zu erhalten. Am 25. August 2016 wird mit zahlreichen Feierlichkeiten das zweite Jahrhundert des Nationalpark-Services eingeleitet.

Weitere Informationen zu Texas in deutscher und englischer Sprache unter www.traveltexas.com/DE

Weitere Reiseberichte auf weareaway - Klick hier!

Booking.com

Support weareaway