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Roadtrip durch Kanada - Teil 3  - Von Pemberton nach Gold Bridge



Pemberton ist ein kleines gemütliches Örtchen mit etwa 2300 Einwohnern und diente in früheren Zeiten als Versorgungsstation der Goldgräber. Heute verpflegen sich die Durchreisenden am Supermarkt im Ortskern, wo man alles Wichtige kauft. Das Highlight der Region ist sicherlich der Narin Falls, zu denen man schöne Wanderung unternehmen kann. Ansonsten gibts hier nicht viel aufregendes - außer Ruhe.





Außerhalb von Pemberton schlugen wir unser Nachtlager auf, hängten die Essensreste an die Bäume, träumten von Bären und sammelten Kraft für den nächsten Tag. 

Während morgendlicher Stunden fuhren wir auf der Duffey Lake Road serpentinen-ähnlichen Steigungen hinauf, wo nun der Baumbestand abnahm und die Landschaft sich in trockenes Gebirge verwandelte. Von Pemberton nach Lillooet sind es round about 100 km, wo das Endziel als Tor der Goldsucher bezeichnet wird. Von hier aus starteten 1858 die ersten Caribboo Wagen in den Norden des Landes, um ihrem Finder-Glück zu folgen. Mehr darüber erfährst Du im Lillooet Museum & Visitor Centre, wo Wild-West-Fundstücke aus vergangenen Tagen auf Dich warten. Außerdem lohnt ein Besuch des Seton Lakes und der Old Suspension Bridge.





Um die Mittagszeit herum brachen wir nach Gold Bridge auf, wo sich nun endgültig das Cowboy-Feeling einstellte. Die Strecke ist herausfordernd und nur mit einen etwas höhergelegenem Fahrzeug, oder auf dem Rücken eines Pferdes :-), machbar.





Die Route führt auf unbefestigten Strassen entlang der Bridge River Road und vorbei am wunderschönen türkis - schimmernden Carpenter Lakes. Der See ist eine Wucht in dieser Naturlandschaft!







Jedoch sei Achtsamkeit geboten, da das Steingeröll der Berge und Hügel oftmals die Strasse unwegsam machen. Viele Kurven und unebene Strecken sind der Preis für eine wundervolle Szenerie - wo das Endziel Gold Bridge mit Gottes Hilfe erreicht werden konnte. Dort trafen wir auf Regan.





Regan ist eine geheimnisvoll wirkende Frau, die beste Geschichten rund um die Region erzählt. Besucht sie unbedingt in ihrem Shop in Gold Bridge und lasst Euch auf eine Tasse Tee mit ihr ein - Du wirst es genießen. Denn hier in den Holzhütten, die um das 19. Jahrhundert entstanden, lebte einstweilen Will Haylmore. Dieser eigenwillige Mann war der geltende Goldschreiber im Bridge River Valley. Will lebte zurückgezogen in der Nähe von Gold Bridge, wo er sein Zuhause und sein Büro besaß. Um all die Mythen der Goldgräberzeit weiß Regan bestens Bescheid und freut sich darauf, Dir Einblicke in jene Goldgräberseelen vergangener Tage zu gewähren. Wenn Du schon mal reinschnuppern willst, was auf der Haylmore Heritage Site so los ist, kannst Du über den Link deren Facebookseite aufrufen.


 

Tipps:

  • Achtet drauf, dass das Mietauto gute Bremsen hat und etwas höher liegt als normal.
  • Kauft in Lillooet nochmal im Supermarkt ein - denn auf der Strecke nach Gold Bridge gibt es erstmal nix mehr. 
  • Tankt unbedingt vor der Tour nochmal das Auto voll.
    

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