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Daksh und wie Jesus in mein Leben kam...


Daksh (10jahre) rannte mir nach der Andacht entgegen, seine ohnehin schon großen Augen weiteten sich noch ein bisschen mehr und er fing  ganz aufgeregt an zu erzählen : Maam,Maam während der gesamten Andacht hatte ich Schluckauf und dann habe ich gebetet, dass Gott den Schluckauf nimmt und weißt du was Maam, es hat sofort aufgehört. Das ist ein guter Gott und ein guter Tag oder? JA DAKSHU, JA das ist er.
Zu gerne wäre ich dabei wenn Daksh eines Tages mit Herzen begreift, dass Gott sogar noch viel größer ist und noch viel mehr auf sich nimmt als Schluckauf. Zu gerne würde ich seine Begeisterung miterleben.Wie sich wohl dann seine Augen weiten würden?



Daksh war einer meiner 15 Small Boys mit denen ich einen Großteil meiner Zeit in meinem Auslandsjahr in Nordindien verbrachte.
Shishya Society heißt die kleine Familienorganisation die vor ca. 50 Jahren von einem amerikanischen Hippiepaar gegründet wurde.
Sie gingen, wie so viele Backpacker, nach Indien um sich selbst zu finden, um nach Liebe zu suchen und um jung, wild und frei zu sein. Sie fanden jedoch noch so viel mehr.
Sie fanden Gott. Sie lernten Gottes Liebe in mitten von 100 Waisenkinder kennen.
Kinder, die weder Besitz noch Familie hatten, lernten durch Bibelgeschichten Jesus und wahre Liebe kennen.



Nach meiner Ankunft, fragte mich ein Junge, ob ich Christin sei. Da wir das in Deutschland auf dem Papier ja alle irgendwie sind, sagte ich ja. Er schaute mich eine Weile an als hätte ich noch nicht fertig geredet, oder vielleicht hat ihm auch einfach das Strahlen zum JA gefehlt. Er sah, dass kein Herz dahinter war, sondern nur Papier.
Er fragte : Maam hast du eine persönliche Beziehung zu Jesus?.
Auch wenn ich meine Zeit gebraucht habe um diese Frage wirklich zu begreifen, verstehe ich heute was er meinte und bin ihm unglaublich dankbar dafür.
Religion rettet keine Menschen, Religion hat kein Herz...das hat nur ER. Um dieses kennenzulernen und dessen Pläne für uns zu verstehen, haben wir die Beziehung.
Living in Love ist das Motto der Shishya Society und wird sowohl im Alltag gelebt, als auch durch tägliche Andachten und Church am Sonntag vertieft und gepflegt.
Der Campus besteht aus zwei großen Häusern mit jeweils 15 Waisenkindern und  zwei Houseparents, wodurch die Häuser zwei Großfamilien entsprechen. Zudem gibt es eine Farm mit Kühen und Feldern zur Selbstversorgung, und eine Schule in der 300 Kinder aus den umliegenden Dörfern sowohl Allgemein als auch Herzensbildung bekommen.
Ich unterrichtete Deutsch, Englisch und Religion und war immer wieder begeistert, wie interessiert die Kinder, vor allem an den schönen bildlichen Geschichten, waren.

Sie machten ihnen begreiflich, wie besonders und geliebt sie sind, ganz unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Besitz. Es war frohe Botschaft. Frohe Botschaft : du bist nicht in die falsche Kaste geboren, du bist nicht wertlos weil du in Indien geboren wurdest, du bist nicht hässlich weil deine Haut dunkler ist. Sondern Gott hat einen großen Plan für genau dich und du wirst durch deine Geschichte und Herkunft unglaublich viel bewegen. Die Hautfarben lassen die Welt noch ein bisschen bunter werden. Gott liebt es bunt und seine Lieblingsfarbe ist Regenbogen.
Unser König ist so besonders. Ich bin so froh ihn Tag für Tag besser kennenzulernen zu dürfen und das Abenteuer „Leben“ Stück für Stück mit ihm zu bewältigen.

Ich durfte Jesus und seine Liebe in Indien kennenlernen. Ich habe das Privileg jede Woche für diese 15 Goldjungen beten zu können, die mit ihren Herzen und Geschichten das Potenzial zu Worldchangern haben. Auch du bist eingeladen Living in Love durch Gebete /Spenden oder vielleicht Hosen/Tshirts zu unterstützen. Bist du dabei?  Refresh others and you yourself will be refreshed. Be blessed Sisters and Brothers ! 

Copyright Sarah
 

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